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Phlebologie / Venenleiden
von Claudius Stratmann

Venenleiden gehören zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten. Etwa jeder siebte Erwachsene leidet darunter. Über 90% der Venenleiden betreffen die Beinvenen. Dies ist nicht verwunderlich, da die Beinvenen das Blut entgegen der Schwerkraft um etwa 1,5 Meter zum Herzen hinauf transportieren müssen.

Schwerstarbeit für Beinen und Venen

Das Herz ist Zentrum des Blutkreislaufs. Es treibt das Blut durch die über 90.000 km miteinander verbundenen Arterien, Venen und kleinsten Gefäße. Das Blut transportiert Sauerstoff über die Arterien zu den Körpergeweben und entfernt aus ihnen über die Venen verbrauchten Sauerstoff. Die Beinvenen müssen - entgegen der Schwerkraft - das Blut auf Herzniveau hochpumpen, damit es in der Lunge wieder neu mit Sauerstoff beladen werden kann.

Entscheidend für diese Aufgabe: das Zusammenspiel von Muskelpumpen und Venenklappen. Bei jeder Beinbewegung übt die Wadenmuskulatur einen Pumpdruck auf die Venen aus. Die Venenklappen sorgen dafür, dass das Blut nur nach oben (herzwärts) fließt und nicht nach unten (in die Beine) absackt.

Schwierig für das venöse System sind Steh- und Sitzberufe. Durch die körperliche Passivität versagt auch die Muskelpumpe ihren Dienst. Der Druck des Blutes auf die Venenwand nimmt stark zu, die Venen geben nach und werden immer weiter (schlaffer). Jetzt schließen die Klappenventile nicht mehr vollständig. Sie werden undicht. Das Blut strömt zurück und erhöht den Venendruck.

Zuviel Blut in den Venen erweitert auf Dauer die Venenwände. Sind die Venenklappen bereits geschädigt, wird der Blutkreislauf gestört. Die tiefen und die oberflächlichen Venen sowie die Verbindungsadern sind bei ihrer Aufgabe behindert. Schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, fließt das Blut in die falsche Richtung. Das leiert die ohnehin bereits erweiterten Gefäßwände weiter aus.

Die Folge: Wasseransammlungen im Gewebe, sogenannte Ödeme, Entzündungen (Thrombophlebitis) und Gerinnsel (Thrombose). Aus Krampfadern und Ödemen kann nach langer Zeit das "offene Bein" (Ulcus) entstehen.


Krampfadertypen

Es erscheint wichtig zwei große Krampfadertypen von einander zu unterscheiden:

<< Krampfadern im herkömmlichen Sinne, wie im Bild links zu sehen, können gefährlich werden und müssen behandelt werden.

Besenreiser, wie im Bild rechts, sind "Krampfadern" der Haut, sind ungefährlich und können behandelt werden, sie können aber Ausdruck von tiefer gelegenen "echten" Krampfadern sein. >>

(Bildquelle: Bilder mit freundlicher Genehmigung der Klinik im Park, Hilden)



Besenreiser werde ich Ihnen gerne entfernen. Und so geht das:

Die Entfernung von Besenreisern ist eine schmerzfreie, ambulante Behandlung, die wir für Sie in der HGB Praxis durchführen.

Um den Video-Clip online anzuschauen benötigen Sie einen Real Player (Version 8 oder neuer). Sie können sich hier den kostenlosen RealPlayer von real.com für Windows, MacOS, und Linux herunterladen.

Der Film wurde komprimiert und sollte bei eine Dual-ISDN Verbindung (128 Kbit/sec) in einigen Sekunden geladen sein und sich in Ihrem Real Player öffnen.

In besserer Videoqualität können Sie sich den Clip auch hier für eine grosse Zahl anderer Medienplayer herunterladen (Rechtsklick, Speichern unter), um ihn offline anzuschauen.

(Filmquelle: Der Film "Sklerosierung von Besenreisern" kann Ihnen hier mit freundlicher Genehmigung der Firma Kreussler gezeigt werden.)



Ein langer Weg
(soweit muss es nicht kommen!)

Gerade Ulcus-Patienten haben oft einen langen Leidensweg hinter sich. Was vielleicht als unbeachtete Krampfader begann, endet als schmerzende, oft übel riechende, offene Wunde, die sich trotz intensiver Behandlung oft nur durch spezialisierte Therapeuten schließen lässt. Das Ulcus ist das Endprodukt eines langen Weges.

Krampfadern sind eine Zivilisationskrankheit, so scheinbar unbedeutend und leicht zu behandeln. Auch das beginnende Ulcus ist zunächst ja nichts als eine kleine störende Hautwunde, die noch nichts davon ahnen lässt, wie viel Leid sie den Betroffenen noch verursachen wird. Wenn sich durch ungeübte Behandlung kein Therapieerfolg einstellt, wandern manche Patienten von einem Arzt zum anderen, während sich ihr Ulcus mehr und mehr ausbreitet.

Es ist wichtig, dass schnell eine effektive Therapie einsetzt. Zunächst einmal muss abgeklärt werden, ob es sich um ein venös bedingtes Ulcus handelt. Die dazu notwendigen Geräte finden sich jedoch in der Regel nur in den Praxen von Spezialisten wie Phlebologen.

Hier muss nun ein Diseasemanagement einsetzen: Wie bewegt man einen Patienten dazu, nicht den vielleicht nächstgelegenen, sondern den fachlich qualifiziertesten Arzt aufzusuchen? Und wie einen erstbehandelnden Arzt dazu, diesen Patienten an einen Spezialisten weiterzuverweisen?


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